In den 30er Jahren wird Ostia zu einem Stadtviertel von Rom, wo Architekten und Ingenieure genügend Raum finden, um moderne Gebäude, Plätze, Strandbäder sowie Straßennetze zur Verbindung mit der Stadt zu schaffen.
Die 60er Jahre öffnen dem Massentourismus, der sorglosen Ausdehnung der römischen Dolce Vita die Tore, was im Verlauf der Jahrzehnte bis heute erhalten hat. Es gibt unzählige Strandbäder, einige davon aus neuerer Zeit, andere sind mittlerweile ein Teil der Geschichte, aber immer noch in Betrieb.
Wir erinnern vor allem an den Kursaal, dem Wahrzeichen von Ostia Lido, der zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts erbaut wurde und für den von Pier Luigi Nervi entworfenen Sprungturm berühmt war; es folgen die Strandbäder Elmi und Battistini, beide 1919 entstanden, die jeder wirkliche Römer kennt; das Strandbad Roma, ein kolossales, vom Architekten G. B. Milani entworfenes Gebäude, dessen weite Terrasse aus Beton den Spitznamen „Il panettone“ von Lido di Ostia erhielt. Leider bleiben vom „Panettone“ nur zeitgenössische Fotografien, denn er wurde in der Nacht des 12. Dezember 1943 bombardiert.
Heute bieten die Strandbäder von Ostia vielfältige Möglichkeiten: von den traditionellen Einrichtungen bis zum Sport (viele Strandbäder sind für Beach Volley, Skim Boarding, Beach Ultimate, Beach Soccer, Beach Tennis eingerichtet), von den Restaurants bis zur musikalischen Unterhaltung, von der Entspannung bis zum Amüsement, wobei für alle Geschmäcker etwas dabei ist. Man könnte stundenlang so fortfahren, aber wir wollen nicht alle Geheimnisse des Lido lüften.
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